Interaktives Ausstellungsexponat des IÖR

Die Grüne Stadt - mehr als Parks und Gärten

Gummistiefel für Gebäude

Ob starker Regen, Schnee, Hagel oder Sturm: Städte sind verschiedenen Umweltrisiken ausgesetzt. Mit der richtigen Vorsorge lassen sich Schäden – und damit teure Reparaturen – oftmals vermeiden.

Im Juli 2014 hieß es in Wiesbaden und andernorts: Land unter. Pro Stunde fielen bis zu fünf Eimer Regenwasser auf jeden Quadratmeter. Solche extrem starken Niederschläge können nicht nur schwere Schäden in der Landwirtschaft anrichten, sondern auch an Gebäuden und Straßen. Stadtbewohner haben aber die Möglichkeit, sich gegen diese Umweltrisiken zu wappnen – mit der richtigen Vorsorge.

Ausweichen, widerstehen, anpassen
Drei grundsätzliche Leitlinien helfen bei der Wahl der geeigneten Vorsorgemaßnahme: An Standorten mit einem hohen Risiko für Überflutung oder Hochwasser sollte gar nicht erst gebaut werden. Ist ein guter Platz gefunden, lassen sich Häuser errichten, die so gebaut sind, dass praktisch nie Regen- oder Flutwasser eindringt. Oder man baut gleich so, dass ein gewisser Wassereintritt weniger Probleme darstellt. Mit anderen Worten: ausweichen, widerstehen und anpassen.

Investieren ist günstiger als reparieren
Die Stadtplanung kann dafür Risikokarten erstellen, damit alle wissen, wo sich überflutungsgefährdete Bereiche befinden. Hauseigentümer haben die Möglichkeit, Vorkehrungen zu treffen, damit sich bei Starkregen und heftigen Stürmen die Schäden am Gebäude in Grenzen halten. Es lassen sich zum Beispiel Fassaden und Fenster besser abdichten, das Dach anders konstruieren und anfällige Gebäudeteile für die schnelle Kontrolle gut zugänglich machen. Derartige Schritte lohnen sich. Denn wer heute in geeignete Maßnahmen investiert, beugt dem Risiko vor, später teuer für Schäden zu zahlen.

Frage doch einmal nach, wie das Gebäude, in dem du wohnst, gegen Starkregen, Überschwemmungen, Hagel und Sturm geschützt ist.

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