2. Dresdner Flächennutzungssymposium

Foto: B. Hantusch, IÖR
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Die Zunahme neuer Siedlungsflächen und Verkehrswege sind nach wie vor hoch, der damit verbundene Verlust wertvoller Böden und die Landschaft ebenfalls. Aber diese Prozesse gehen zumindest langsamer als bisher vonstatten. Das ist ein Ergebnis des 2. Flächennutzungssymposiums am 17. und 18. Juni in Dresden. Experten aus ganz Deutschland diskutieren darüber, ob die amtliche Flächenstatistik die Entwicklung genügend beschreibt. Dabei ging es um Fragen wie: Sind Siedlungsfreiflächen generell zu Siedlungsflächen zu zählen? Welche Daten und Indikatoren sind geeignet, die Entwicklung für politische Entscheidungen noch besser aufzubereiten? Hierzu wurden erste Antworten gegeben. Große Erwartungen werden an den Zensus2011 gestellt, denn genaue statistische Kennzahlen und Vorausberechnungen von Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklungen sind Grundlage von Prognosen - auch einer Flächennutzungsentwicklung.

Den 110 Teilnehmern wurden Vorschläge unterbreitet, wie die amtliche Flächenstatistik durch hochauflösende Informationen aus anderen Geodatenquellen, wie ATKIS und fernerkundungsbasierten Daten, flankiert werden kann.

Insgesamt 19 Präsentationen dokumentieren die Veranstaltungsergebnisse. Erweiterte Fassungen der Beiträge werden bis Ende des Jahres in Buchform veröffentlicht. Das nächste Flächennutzungssymposium findet am 26. und 27. Mai 2011 in Dresden statt.

www.ioer.de

Ansprechpartner

Dr. Gotthard Meinel,
Leiter Forschungsbereich "Monitoring der Siedlungs- und Freiraumentwicklung",
Tel.: (0351) 4679-254

 

IÖR-Monitor

Informationen zur Flächennutzungsstruktur und deren Entwicklung für die Bundesrepublik Deutschland

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