Die zentrale Arbeitshypothese geht davon aus, dass ein zielgerichteter Umbau bei Beachtung der spezifischen kleinräumigen Bedingungen des Wohnungsbestandes, der Versorgungsbedingungen, Freiraumpotenziale und Bevölkerungsbedarfe dazu beiträgt, die Lebensqualität zu erhöhen, ökologische Leistungen zu sichern und Stadtentwicklung effizient zu gestalten. Das Vorhaben ist in sechs Bausteine gegliedert, deren Schwerpunkte sind:
Baustein 1: Analyse der Bevölkerungsentwicklung in kleinräumiger Gliederung für die Fallbeispielstädte Dresden und Bonn unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der Altersstruktur der Bevölkerung in den Städten. Veränderung der Wirtschaftsstruktur in Dresden und Bonn.
Baustein 2: Quantitative, schriftliche Bevölkerungsbefragung zu Bedarfen der Freiraumnutzung und des Wohnens, ergänzt durch qualitative Befragungen von Planern und Unternehmen sowie eine ganztägige Passantenbefragung in ausgewählten Freiräumen (bzw. Freiraumkategorien) der Fallbeispielstädte. Untersuchungen zum Stellenwert der Freiraum und Wohnungsnutzungsproblematik in ausgewählten Mittelstädten; Dokumentenanalysen und Expertenbefragungen zu Entwicklungsprozessen und Problemlösungsstrategien
Baustein 3: Bewertung ausgewählter Freiraumkategorien und Wohnungsbestandsqualitäten sowie Ableitung von Potenzialen und Defiziten ihrer Nutzbarkeit und ihrer ökologischen Funktionen.
Baustein 4: Ableitung von Nutzerpräferenzen sowie von Nutzungs- und Gestaltungsoptionen für Freiräume und Wohnungen.
Baustein 5: Bestimmung und Bewertung ausgewählter ökologischer Funktionen von Freiflächen.
Baustein 6: Definition der Potenziale von Freiraum und Wohnungsbestand; Ableitung von Strategieansätzen für den ökologischen Umbau in ost- und westdeutschen Groß- und Mittelstädten.