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06.04.2012

Wie lassen sich Geodaten besser nutzen? – Arbeitsgruppe mit Experten des IÖR übergibt Abschlussbericht an Bundesministerien

Im Auftrag des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten hat eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe untersucht, wie sich Daten mit Ortsbezug, so genannte georeferenzierte Daten mit Statistikdaten verknüpft künftig besser von Wissenschaft, Politik und Verwaltung nutzen lassen. Das Raumwissenschaftliche Netzwerk (5R) der Leibniz-Gemeinschaft war durch Prof. Bernhard Müller und Dr. Gotthard Meinel vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) vertreten.


Raumwissenschaft und Raumplanung mangelt es an kleinräumigen Informationen zur Einwohner-, Wohnungs-, Gebäude- und Arbeitsplatzverteilung. Für eine nachhaltige Raumentwicklung sind diese Informationen unentbehrlich, denn sie könnten helfen, Fehlinvestitionen bei der Entwicklung von Städten und Gemeinden zu vermeiden.

Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingesetzte Arbeitsgruppe "Georeferenzierung von Daten" unter Beteiligung des IÖR hat nun untersucht, wie Defizite und Schwachstellen georeferenzierter Daten beseitigt werden können. Dazu wurde eine Bestandsaufnahme der in Deutschland von unterschiedlichen öffentlichen und privaten Stellen erhobenen Daten vorgenommen und 14 Empfehlungen an die Adresse der Bundesregierung formuliert. Der Abschlussbericht wurde am 2. April den Staatsekretärinnen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums des Innern (BMI) überreicht. Einige der Empfehlungen wie die Einrichtung eines neuen Internetportals (www.geoportal.de) werden bereits umgesetzt.

Weitere Informationen gibt die Pressemitteilung des BMBF.



© Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V.