Aktuelles

Foto: dotun55@flickr.com

Blick in Grünpflanze

Weltweit braucht es einen tiefgreifenden Wandel zu mehr Nachhaltigkeit, um globale Herausforderungen wie die Klimakrise zu bewältigen. Mit dem innovativen Konzept der missionsorientierten Forschung geht die Wissenschaft, gemeinsam mit einer Bandbreite unterschiedlicher Akteur*innen, neue Wege. Doch welche Herausforderungen und Grenzen bestehen für diese neue Form kollaborativer Forschung? Wie lässt sich der Ansatz erfolgversprechend weiterentwickeln? Dieser Frage widmet sich am 5. und 6. Mai 2022 die internationale Konferenz "Missions for Sustainability: New approaches for science and…

Foto: Shibasish Saha

Blick von oben auf Fluss, Personen, Blumen, Kähne

Unter der Überschrift "Biodiversität – Verantwortungsvoller Umgang mit lebenswichtigen Ressourcen" widmet sich die vierte Dresden Nexus Conference (DNC2022) vom 23. bis 25. Mai einer der drängendsten Fragen weltweit – wie lässt sich die biologische Vielfalt schützen und erhalten und wie lassen sich die vielen damit verknüpften Herausforderungen bewältigen? Zu der internationalen Online-Konferenz laden die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), die Technische Universität Dresden (TU Dresden) und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ein. Das Programm der Tagung…

Grafik: Plan4Better

grüne Grafik mit Logo

Stadt- und Verkehrsplanung enkeltauglich gestalten? – Dieses Vorhaben können Interessierte jetzt unterstützen, indem sie an einer Umfrage teilnehmen. Die bundesweite Online-Befragung ist Teil des Forschungsprojektes GOAT 3.0. In dem Projekt arbeiten verschiedene Partner, darunter das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), gemeinsam an einem web-basierten Werkzeug, das helfen soll, Städte und Verkehr künftig nachhaltiger zu gestalten. GOAT 3.0 wird im Rahmen des mFUND durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Stadtgrün und Baustelle mit Kränen

Eine nachhaltige Siedlungsentwicklung braucht Informationen zu vorhandenen Flächenreserven, die sich für eine Bebauung gut eignen und schnell aktivieren lassen. Im Projekt "Baulandumfrage 2020" haben das IÖR und das IW diese wichtigen Grundlagendaten mit einer bundesweiten Befragung von Kommunen zusammengetragen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) haben die Forschenden die Studien-Ergebnisse Ende März präsentiert.

Foto: H. Oertel/IÖR-Media

Schmetterling in Wiese

Mehr als 440 Quadratkilometer Ackerfläche befinden sich in Naturschutzgebieten, fast 1.300 sind es in FFH-Gebieten*. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift "Naturschutz und Landschaftsplanung" erschienen ist. Mit einer Raumanalyse zu Größe und Lage von Ackerflächen in Schutzgebieten liefert das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) wichtige Grundlagen für die Diskussion zu Insektenschutz, Pestizidbelastungen in Schutzgebieten und möglichen Pufferzonen. Die Studie ist Teil des interdisziplinären Forschungsprojektes "DINA – Diversität von…

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Teilnehmende während eines Vortrages

"Veränderungen auf der Spur - Wie viel Platz (ver)brauchst du zum Leben?" – Diese spannende Frage steht im Mittelpunkt, wenn wir am 28. April wieder interessierte Schülerinnen zum Girls‘ Day einladen.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Parkanlage, im Hintergrund Schornsteine

Im EU-Projekt ENTRANCES forscht das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zu den sozialen Auswirkungen des Strukturwandels im Lausitzer Kerngebiet. Eine Online-Umfrage in der Region soll nun Aufschluss darüber geben, wie sich der Strukturwandel auf die Gefühlswelt der Lausitzer Bevölkerung auswirkt, welche Rolle dabei ihre Heimatverbundenheit spielt und wie sie den neuen Herausforderungen begegnet. Bis zum 31. Mai ist die Teilnahme an der anonymen Befragung möglich.

Foto: A. Schielicke/IÖR-Media

2 Personen betrachten Ausstellungswände

Deutschlands Landschaften sind vielfältig und einem steten Wandel unterworfen. Wachsende Städte, Windkraftanlagen und Solarfelder, Hochspannungstrassen, neue Verkehrswege, Agrarindustrie und zunehmende Technisierung verändern das Landschaftsbild immer schneller. Die Ausstellung "Die Gestalt des Raumes – Landschaften Deutschlands als Abbilder der Gesellschaft" macht diesen Wandel mit vielfältigen Luftbildern sichtbar. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) präsentieren die Ausstellung vom 25. März bis 7. Mai…

Banner Marie Skłodowska-Curie Actions

Das IÖR sucht als Gasteinrichtung Bewerber*innen für das Marie Sklodowska-Curie Actions Postdoctoral Fellowships.

Foto: H. Oertel/IÖR-Media

im Feldrain Biene auf Kornblume

Mit den "10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung" legt das Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität, zu dessen Mitgliedern das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) gehört, konkrete Empfehlungen für Politik und Gesellschaft vor. 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Netzwerks sowie weitere Kolleginnen und Kollegen haben die Bestandsaufnahme zum Erhalt der Natur als Lebensgrundlage des Menschen erstellt. Im Vorfeld des Weltnaturgipfels, der UN Biodiversity Conference im chinesischen Kunming, soll der Report zum Dialog einladen, formuliert aber zugleich…

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.