Aktuelles

Foto: João Reguengos auf Unsplash

Blick in eine enge Straße mit Autos, Straßenbahn und Fußgängern.

Unter der Überschrift „Levers for sustainable urban mobility transformations“ (Hebel für einen nachhaltigen Wandel der Mobilität in Städten) schreibt die Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) Stipendien für ein Promotionsstudium ab März 2027 aus. Interessierte mit einem Masterabschluss und Ideen für innovative Forschungsvorhaben sind eingeladen, sich bis 1. September zu bewerben.

Foto: K. Uhlich/IÖR-Media

Die Ausgezeichneten, Neelakshi Joshi und Alejandro de Castro Mazarro, stehen im Innenhof des IÖR.

Für ihre Lehrveranstaltung „Global Perspectives in Spatial Development“ haben Neelakshi Joshi und Alejandro de Castro Mazarro vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) den AESOP Excellence in Teaching Award 2026 erhalten. Die Association of European Schools of Planning (AESOP) würdigt damit herausragende pädagogische Ansätze in der Ausbildung von Planerinnen und Planern. Der Kurs ist Teil des Masterstudiengangs „Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement“ an der Technischen Universität Dresden.

Foto: B. Knoop, IHI Zittau/IZS Görlitz

Blick auf ein bunt gestaltetes Garagentor mit der Aufschrift #Zukunfsvisionen.

Der Denksalon in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Schrumpfung und Transformation – Mehr Raum für Nachhaltigkeit und Resilienz in Städten und Regionen?“. Am 1. und 2. Oktober lädt das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) traditionell in das Schlesische Museum zu Görlitz ein, um aktuelle Herausforderungen und Potenziale schrumpfender Städte und Regionen zu diskutieren. Die Anmeldung ist bis zum 18. September 2026 möglich.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Eine Illustration (Zeichnung) zum Thema der Tagung. Sie besteht aus verschiedenen kleinen Piktogrammen.

Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Den Start macht am 22. September die Summer School für Promovierende zum Thema der Tagung, ausgerichtet von der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS). Das Programm der Tagung ist online, die Anmeldung bis 13. September möglich.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Blick auf die historische Front des Reichtagsgebäudes in Berlin.

Im Mai 2026 hat das Bundeskabinett die Formulierungshilfe für ein Bundeserprobungsgesetz beschlossen. In Stellungnahmen zum geplanten Gesetz fordern sowohl das bundesweite Netzwerk „Reallabore der Nachhaltigkeit“ wie auch die Gesellschaft für Transdisziplinäre und Partizipative Forschung (GTPF) Nachbesserungen. Das IÖR ist Mitglied beider Organisationen, war an der Erarbeitung der Stellungnahmen beteiligt und unterstützt die Forderungen.

Illustration: klimpa.com

Die Illustration zeigt ein Motiv aus dem Animationsfilm „Bachbettgeschichten“. Zu sehen ist ein lebendiger Bachverlauf mit vielen Tieren und Pflanzen im Wasser und am Ufer.

„Bachbettgeschichten – Naturnahe Gewässerentwicklung in Dresden“ heißt ein Animationsfilm, der im Rahmen des EU-Projektes ReBioClim entstanden ist. Fisch Egon erklärt darin, warum die Renaturierung von Bächen und Flüssen in dicht besiedelten Stadtquartieren wichtig ist und welche Vorteile sie für die biologische Vielfalt, die Klimaanpassung und die Lebensqualität bringt.

Quelle: Stadtklimadashboard/BBSR

Kartenausschnitt von Dresden und Umgebung mit grünen und rötlichen Flächen

Wie gut sind Städte auf Hitze, Trockenheit und Starkregen vorbereitet? Im Projekt „Stadtklimadashboard – Praxistest von Indikatoren zur Stadtklimaanpassung“ hat das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) gemeinsam mit Partnern für das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Webanwendung entwickelt. Das Stadtklimadashboard stellt zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung in deutschen Städten gebündelt online zur Verfügung. Für den Praxistest der Anwendung suchen die Forschenden des…

Foto: marcus fehse - aeronauten, berlin

Blick aus der Luft auf ein Gewerbegebiet am Rande einer Stadt, es dominieren Werkhallen, Bürogebäude und Parkflächen.

Um bundesweit bis 2050 eine nachhaltige Flächenentwicklung zu erreichen, braucht es eine integrierte und konsequente Steuerung und größere Anstrengungen als bisher. Dies machte Martin Behnisch, Leiter des Forschungsbereiches „Raumbezogene Information und Modellierung“ im IÖR, bei einem öffentlichen Fachgespräch des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen am 20. Mai deutlich. Er war zu dem Fachgespräch als Sachverständiger geladen, ebenso wie Inga Glander von der Bundesstiftung Baukultur, die in ihrem Vortrag den Schwerpunkt auf die Umnutzung und nachhaltige…

Foto: Victor Smolinski

Drei Personen stehen an einem Poster und diskutieren angeregt zum Thema Boden-Erosion in Armenien.

Hitzewellen, Starkregen, Dürre, Überschwemmung, Erdrutsche und Lawinen – die Risiken von Naturgefahren sind vielfältig miteinander verknüpft und erweisen sich zunehmend als komplexe Herausforderung. Wie lassen sich die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Gefahren und die daraus resultierenden multiplen Risiken beherrschen? – Dieser Frage widmete sich das Jahrestreffen des Arbeitskreises Naturgefahren und Naturrisiken der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) unter der Überschrift „Resilience to Multi-Risk“ im April 2026. Das IÖR war Gastgeber und Ausrichter der Veranstaltung.

Foto: P. Pradhan

Das Bild zeigt unterschiedlich große Blumenkästen aus Holz und Kunststoff, darin wachsen verschiedene Gemüse und Kräuter.

Eine neue Studie von Forschern aus den Niederlanden und Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass urbane Landwirtschaft in europäischen Städten jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gemüse produzieren könnte. Dies entspräche etwa einem Drittel der derzeitigen Gemüseproduktion in der Region. Die in der Fachzeitschrift „Sustainable Cities and Society“ veröffentlichte Studie analysiert systematisch das Potenzial urbaner Landwirtschaft für 840 Städte in 30 europäischen Ländern.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.