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Das IÖR hat sich Umweltleitlinien gegeben und handelt danach

Die Wissenschaftler und Mitarbeiter am IÖR fühlen sich bei der Forschungs- und Beratungstätigkeit dem umweltsensiblen Arbeiten verpflichtet.

  • logo Ökoprofit
  • logo Umweltallianz Sachsen

Dass das Institut dabei erfolgreich Tatsachen geschaffen hat, belegen die Vergabe des Öko-Profit-Siegels durch das sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft und die Aufnahme des IÖR in die Umwelt-Allianz Sachsen. Ökoprofit ist ein Umweltmanagementprojekt, das klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Einrichtungen zur Einführung eines betrieblichen Umweltmanagements motiviert und anleitet. Es trägt zu einer Verbesserung der Umweltsituation in der Region, zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der ortsansässigen Unternehmen und zum Aufbau lokaler Netzwerke bei. Das IÖR begleitete zwei Pilotprojekte wissenschaftlich und nahm selbst an Öko-Profit teil.

Passivhausstandard und Videokonferenzen sind selbstverständlich

Baulich bietet das IÖR beste Voraussetzungen für eine umweltgerechte Arbeit: Das IÖR-Gebäude aus DDR-Zeiten wurde schrittweise energetisch saniert. Der neue Anbau entstand mit hohen Umweltstandards. Da der Anbau mehr Platz bietet, konnten Außenstellen geschlossen und die Arbeitsplätze wieder ins Institut verlagert werden: das spart Wege. Dienstreisen belasten die Umwelt. Daher werden verstärkt Telefon- und Videokonferenzen genutzt. Der öffentliche Personennahverkehr ist das Verkehrsmittel der ersten Wahl.

Recyclingpapier: ein Umstieg, der sich lohnt

Für eine Forschungseinrichtung mit ökologischer Ausrichtung steht außer Frage, was Studien mehrfach belegten: "Recyclingpapier schont Wälder und spart Wasser sowie Energie". Unansehnlich, unbrauchbar, imageschädigend: die Vorurteile über Recyclingpapier sind längst Geschichte. Modernes Recyclingpapier eignet sich ohne Bedenken für den Büroalltag.

Der Umstieg war daher selbstverständlich. Wir haben uns für Recyclingpapier mit 90er Weiße entschieden. Die gesamte Geschäftsausstattung, das Drucker- und Kopierpapier wurde Schritt für Schritt darauf umgestellt. Bei Produkten, die extern in Druckereien für uns hergestellt werden, tragen die Druckpapiere den Blauen Engel. Unser Newsletter, das IÖR Info, wird übrigens traditionell auf 100% Recyclingpapier gedruckt. Die Eignung von Recyclingpapier für Farbausdrucke – beispielsweise für Karten und Grafiken – haben wir natürlich auch überprüft und sind zu rundum positiven Ergebnissen gekommen. Der Umstieg auf  Recyclingpapier bedeutet keinen Qualitätsverlust.

Einfach mal abschalten

Der größte Stromverbraucher im IÖR ist die Servertechnik mit einem Anteil von geschätzten 32 Prozent. Rechnet man das Klimagerät im Serverraum und die PCs der Mitarbeiter dazu, kommt man schon auf annähernd zwei Drittel des gesamten Stromverbrauchs des IÖR. Der restliche Stromverbrauch dient dem Betrieb im Institut: Küchengeräte, der Kühl- und Gefrierschränke, aber auch die Beleuchtung der öffentlichen Bereiche und der Büros, die Nachtbeleuchtung und der Warmwasserspeicher werden so zum Laufen gebracht. Das wesentliche Auswahlkriterium beim Kauf von Produkten ist deren Umweltfreundlichkeit. Bei Servern, PC's und Monitoren ist die Energieeffizienz entscheidend.

Sparen rund um den Arbeitsplatz

Das ist am IÖR durch wenige Handgriffe möglich: So schalten sich die Monitore automatisch nach 15 Minuten aus. Ein Sonderschalter trennt zu Feierabend den PC vom Netz. Energieeffiziente neue Technik, die im IÖR konsequent angeschafft wird, tut ihr Übriges. Abfall wird nach Möglichkeit vermieden. Der verbleibende Müll wird getrennt entsorgt.


© Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V.