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IÖR im Überblick
Kurzporträt
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) mit Sitz in Dresden ist eine raumwissenschaftliche Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft mit Ausrichtung auf ökologische Fragen nachhaltiger Entwicklung. Es wurde am 1. Januar 1992 gegründet, wird von Bund und Freistaat Sachsen gemeinsam finanziert und ist eine Forschungseinrichtung mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Unsere Forschung
Das Institut erarbeitet gemäß seinem Leitbild wissenschaftliche Grundlagen für eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung von Städten und Regionen im nationalen und internationalen Zusammenhang. Die Forschung konzentriert sich auf vier Themenschwerpunkte:
Der Forschungsbereich 'Wandel und Management von Landschaften' befasst sich mit Analysen des Wandels von Städten und Regionen. Freiräume und deren Ökosystemdienstleistungen sowie Strategien und Instrumenten zu dessen Beeinflussung finden dabei besondere Berücksichtigung.
Der Forschungsbereich 'Ressourceneffizienz von Siedlungsstrukturen' fragt, ob und inwieweit Städte, Gebäude und Infrastrukturen so gestaltet und weiter entwickelt werden können, dass weniger Fläche in Anspruch genommen, weniger Material verbraucht und eine höhere Energieeffizienz erreicht wird.
Der Forschungsbereich 'Umweltrisiken in der Stadt- und Regionalentwicklung' befasst sich mit der Analyse und Bewertung von Risiken für die Raumentwicklung durch Naturgefahren und den Klimawandel. Planerischen Strategien, Instrumenten und Maßnahmen der Risikovorsorge finden ebenfalls Beachtung.
Der Forschungsbereich 'Monitoring der Siedlungs- und Freiraumentwicklung' entwickelt Erhebungs-, Monitoring- und Analyseverfahren, um den Zustand und die Veränderungen der Flächennutzung besser zu beschreiben. Außerdem werden hier Prognoseverfahren entwickelt, um den Flächenbedarf für Wohnzwecke als einer Triebkraft der Stadt- und Regionalentwicklung zu ermitteln.
Das Institut stellt Politik und Gesellschaft die Ergebnisse seiner Forschung zur Verfügung.
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Das Institut misst der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses große Bedeutung bei und führte deshalb eine strukturierte Doktorandenförderung ein. Im Jahr 2008 hat das IÖR gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und der Akademie für Landesplanung und Raumforschung (ARL) in Hannover die international orientierte Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) gegründet. Bewerberinnen und Bewerber aus dem dem In- und Ausland erhalten in zweijährigem Turnus jeweils acht Stipendien Auch externe Doktorandinnen und Doktoranden können die strukturierte Förderung am IÖR nutzen oder an der DLGS assoziiert werden.