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| Euroregion Weinviertel-Südmähren-Westslowakei |
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Regionsprofil |
Die Abgeschiedenheit der einstigen Grenzregionen an der politischen Schnittstelle zwischen Ost und West haben unberührte Naturräume in ihrer Entwicklung besonders gefördert. Sie sind heute zweifellos mit den touristischen und verkehrspolitischen Projektvorhaben konfrontiert, die sich durch die neue geopolitische Situation ergeben haben. Auswahl bedeutender Schutzgebiete:
Ein weiteres großes Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich entlang der Kleinen Karpaten und der Weißen Karpaten. Wasser Durch die fortschreitende Eintiefung von Donau und March, intensiv Wasserentnahmen von Industrie und Landwirtschaft und die Ausräumung der Landschaft sinkt der Grundwasserspiegel ständig ab. Beeinträchtigungen des Grundwassers haben ihre Ursache zum Teil in der agrarischen Nutzung, in der zunehmenden Schadstoffbelastung wilder Deponien. Zwischen der Kleinen Donau und der Mosoni Donau befindet sich einer der größten Grundwasserseen Mitteleuropas mit einem noch unerschlossenen Grund- und Trinkwasserreservoir von internationaler Bedeutung. Landschaftseinheiten Die záhorische Ebene, die vor allem aus Sand, Schiefer, Ton, Kalkstein und Lignit besteht, bildet den Großteil des Slowakischen Marchlandes. Geologisch unterscheidet sich die Tiefebene, deren zentralen Teil fruchtbare Lößablagerungen bilden, vom nördlich anschließenden Hügelland. Die niedrigen Hügel mit abflußlosen Vertiefungen, werden trotz Trockenheit - nördlich von Malacky findet man sogar Sanddünen - intensiv agrarisch genutzt. Zwischen den Marchauen und dem östlich liegenden Flugsandgebiet erstrecken sich die Marchterrassen. Den Abschluß der Záhorská Ebene nach Osten bildet die durch Sümpfe und Schwemmkegel von Karpatenbächen geprägte Bodensenke "Podmalokarpatska Znizezina". Das nördliche Weinviertel und Dolnomoravský úval (nördlich der Záhorská Ebene) sind mit Schottern und Sanden aufgefüllt. Die Karpaten, reichen mit den Hainburger Bergen bis nach Österreich. Im südlichen Teil der Kleinen Karpaten (Male Karpaty) von Bratislava bis Plavecky überwiegen kristalline Gesteine. Nordöstlich davon werden diese von Kalk und Kieseln immer mehr überlagert und verschwinden in der Tiefe. Kennzeichnend für die Kleinen Karpaten, dem Naherholungsraum von Bratislava, sind die zahlreichen Karstgebiete. Große Teile der Kleinen Karpaten sind sowohl als Rohstoffsicherungsgebiet als auch als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zwischen den Kleinen und den Weißen Karpaten (Bile Karpaty) liegt das vorwiegend extensiv bewirtschaftete Hügelland von Myava, mit seinen breiten Tälern und flachen Hügellandschaften. Flysch- und
Klippenzone Tertiäre
Hügelländer Das Granit-
und Gneishochland der Böhmischen Masse Donau- March-
Thaya Auen, eine mitteleuropäische Besonderheit Die Donauebene erstreckt sich südlich von Bratislava und wurde mit Donauschottern aufgefüllt. Hier gibt es bedeutende Grundwasservorkommen. |