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Euroregion Weinviertel-Südmähren-Westslowakei

Regionsprofil
Bevölkerung
Infrastruktur
Wirtschaftsstruktur
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Tourismus & Kultur
Qualifikation und Bildung
Umwelt, Natur und Landschaft

Qualifikation und Bildung
Euroregion Weinviertel-Südmähren-Westslowakei

Bildungsniveau in Ballungsräumen überdurchschnittlich hoch
In allen drei Ländern besteht eine acht- beziehungsweise neunjährige Schulpflicht mit der Möglichkeit danach eine Lehre anzuschließen oder eine Fachschule oder berufsbildende höhere Schule zu besuchen.

Mit zunehmender Entfernung zu den Ballungsräumen nimmt der Bildungsstand der Bevölkerung ab. In den grenznahen Gemeinden der Bezirke Hollabrunn und Mistelbach liegt der Bildungsstand unter dem niederösterreichischen Schnitt, während er im Umkreis von Wien über dem landesüblichen Schnitt liegt.

Hohe Anteile junger und gut ausgebildeter Arbeitskräfte
Der Anteil der Personen mit höherer Schulbildung ist sowohl im südlichen Weinviertel als auch im Großraum Bratislava besonders hoch. Der Anteil der Hochschulabsolventen ist in den tschechischen und slowakischen Bezirken durchwegs höher als in Österreich.

Vor allem in Tschechien und in der Slowakei (insbesondere im Großraum Bratislava) fällt der hohe Anteil junger und sehr gut ausgebildeter (Fach-) Arbeitskräfte auf.

In einigen Schulen des Weinviertels sowie in Einrichtungen der Erwachsenen- und Berufsausbildung werden Sprachkurse in Tschechisch und Slowakisch angeboten. Insgesamt gibt es im Weinviertel 6 allgemeinbildende höhere Schulen, 15 berufsbildende mittlere und höhere Schulen, 7 Berufsschulen und 2 sonstige Einrichtungen. Der Grenzraum weist ein nur geringes Angebot an höheren Ausbildungsstätten auf. Das höherrangige berufsorientierte Ausbildungsangebot konzentriert sich in Österreich auf Wien und Krems, in Tschechien auf Brünn und in der Slowakei auf Bratislava.

Karte 4: Bildungsstruktur im Euregio-Gebiet